Kienitzer Hafenfest 2005
Man wer hätte das geahnt. Pünktlich zum Festbeginn
schickte "Petrus" erst einmal eine kräftige Dusche. Einige der Besucher die sich
zum Zeitpunkt auf dem Schub- verband des Wasser- und Schifffahrtsamtes befanden,
wurden zum Teil völlig
durchnässt. Trotz alldem tat dies kein Abbruch der
aufkommenden Feststimmung. An dem Bootskorso entlang der Oder nahmen insgesamt
21 größere, der Bundespolizei, die sogar mit zwei Dienstboote kamen, der
Wasserschutzpolizei und kleineren Booten von den privaten Hobbykapitänen teil.
Fast eintausend Besucher, die sich am Freitagabend auf dem Festgelände am
Kienitzer Hafen einfanden, jubelten, tanzten und amüsierten sich prächtig bei
toller Tanzmusik. Die "Country Ladies & Co e.V." aus Oderberg, führten eine
tolle Tanzdarbietung auf. Auch der Ortsvorsteher von Kienitz musste auf die
Bühne, um mit der Moderatorin und Sängerin ein Tänzchen zu wagen.
Einige der der privaten Bootsbesitzer boten am Abend kleine Rundfahrten für die
Gäste an, die auch reichlich davon Gebrauch machten. Tolle Sache!! Wann kann
man Abends, bei buntem Lichtschein über das Wasser fahren, um die romantische
Stimmung zu Spüren, die sich in dieser Nacht über Kienitz ausgebreitet hatte.
Der Absolute Höhepunkt des Abends war wieder das spektakuläre Höhenfeuerwerk.
Einmal entzündet malten die Raketen wunderschöne Sterneregen und Figuren in den
Himmel über den Hafen von Kienitz.
Mit mächtigem Getöse und lautem Knall endete der Zauber
nach etwa 25 min. Am frühen Morgen des nächsten Tages, an dem nun auch der
letzte Besucher die Festwiese verlassen hatte, trafen sich die" Petri Jünger",
um den größten Fang des Tages an Land zu ziehen. Organisiert vom
örtlichen Angelverein - Zum fröhlichen Hecht - war gegen 11 Uhr der Sieger
ermittelt. Der Jugendfreund Wauch hatte den ersten Platz erreicht. Im Anschluss
sammelten sich Bürger der Gemeinde und zogen mit zünftigen Marschmelodien,
gespielt vom Oderberger Spielmannszug durch den Ort zum Festplatz, auf dem die
Musiker noch bis 13 Uhr spielten.
Im Anschluss präsentierte die Seelower Volkstanzgruppe
e.V. Tänze aus den 30ger Jahren. Mit tollen Kostümen trugen sie begeisternd
ihre Künste vor. Immer wieder gern gesehene Gäste sind die Sänger des "Shanty
Chors" der Wasserschutzpolizei aus Potsdam. Mit alten aber auch neueren Liedern,
die von der fernen See, Abenteuern und Liebe erzählen, führten sie die Besucher
in ferne Länder. Zwischen durch konnten auch am Samstag die Gäste mit der
"Spring" eine kleine Rundfahrt auf der Oder erleben. Ein Danke an den Skipper.
Für die hervorragende Versorgung der Gäste kümmerten sich
u.a. die Gaststätte
"Vier Jahreszeiten", die Eisdiele H. Philipp aus Letschin,
die Aalräucherei aus Küstrin und viele mehr. Mit guter Laune und Begeisterung
verfolgten die Gäste eine besondere Attraktion. Ein Speetboot, geführt von
Andreas Noack zog eindrucksvoll seine Runden. Auch einige Besucher hatten
"Hautnah" miterlebt, wie sich die Fliehkraft bei Kurvenfahrten im Wasser direkt
auf den trockenen Zustand der Bekleidung einiger Besucher auswirkt. Ein weiteres
Highlite konnte man im Anschluss sehen. Mit dünnen Bretter, die man eigentlich
vom Ski fahren her kennt, bewaffnet zogen zwei Kienitzer Figuren ins Wasser.
Mutig und von manchen Besucher bewundert hielten sich die beiden wacker auf dem
Wasser. Auch wenn es für diesen oder jenen Gast etwas komisch vorkam, die beiden
wussten was sie machten. Sind eben so etwas wie "Profis". Eine besondere Art der
Vorstellung führte das Duo "2 plus 1" aus Frankfurt auf der Bühne dar.
Vorgetragen wurden viele bekannte Titel, die zum Mitsingen oder Tanzen einluden.
Der Nachmittag ging langsam zu Ende. Doch eines galt es noch auszutragen. Das
Schlauchbootrennen. Zehn Mannschaften aller Altersgruppen traten an, um den
Parcours in der besten Zeit zu fahren. Mit
den tollsten Namen traten die
Mannschaften an. Harmlos klangen da noch die
"Hawaii Mädchen". Aber dann kamen das "Hupfdohlenquartett"
(Sportverein Kienitz), die "Fantastischen vier" (Kienitzer Kegelverein), die
"fröhlichen Sonnenblumen" (Handballfrauen aus Letschin), die "märkischen
Gallier" ( Freiwillige Feuerwehr Sophienthal) und die "vier Freunde des
Kienitzer Sports" (alte Herrenmannschaft Fußball) in diesem Boot auch der
Kienitzer Ortsvorsteher und der Bürgermeister der Großgemeinde Letschin ihr
bestes gaben.


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