Kienitzer Hafenfest  2009


Das Kienitzer Hafenfest, dass am letzten Wochenende im August gefeiert wird, war für den Veranstalter ein voller Erfolg. Noch bevor das Hafenfest richtig los ging, lud der örtliche Angelverein "Zum fröhlichen Hecht" Kinder und Jugendliche zum Wettangeln ein.
Angeln
Ab 16 Uhr konnten die Kinder zwei Stunden lang soviel Fische fangen, wie es geht. Insgesamt wurden 11,5 kg Fische geangelt. Die Siegerehrung fand im Anschluss auf der Bühne des Festgeländes statt. Den ersten Rang erangelte sich Hannis Wauch, mit einem Gewicht von 2510 Gramm. Den zweiten Platz belegte Adrian Günter mit immerhin 2000 g und den dritten Platz, Nadin Müller aus Kienitz Nord mit 1660 g. Insgesamt traten 13 Mädchen und Jungen gegeneinander an. Als Preise winkten u.a. eine Angel und eine Reihe von anderen Angelsachen sowie auch Süßigkeiten. Die Siegerehrung nahm der Vorsitzende des Angelvereins, Michael Dubek, vor. Mit lautem Beifall wurde das Anglerglück von den anwesenden Gästen belohnt.
Ski
Nach der Siegehrung wurde das 11.Kienitzer Hafenfest vom Ortschronisten und Mitgliedes des Festkomitees, Herrn Petrick eröffnet. Der DJ legte den Schalter um, und die Party konnte beginnen.

Boote
Es dauerte auch nicht lange, da formierte sich auch schon der Bootskorso. Dieses mal auch dabei, der Ortsvorsteher mit seinem "Bär", der Name des Bootes. Eine stattliche Anzahl von Booten, vom Wasser- und Schifffahrtsamt  über die des THW´s bis hin zu den kleinen privaten Motorbooten, fuhren  sie "wie an der Strippe gezogen", aus dem Kienitzer Hafen, in Richtung Groß Neuendorf. Der Besucherstrom riss derweil nicht ab. Hunderte Gäste haben sich wieder eingefunden, um mit den Kienitzern ein Fest zu feiern. Etwa eine Stunde hatte es gedauert bis das große Lagerfeuer angezündet und damit das Zeichen für die Rückkehr des Bootskorsos angekündigt wurde. Inder Zwischenzeit zeigten zwei Kienitzer Originale, Bernd und Detlef, wie das so geht, mit den Skiern auf dem Wasser. Abwechselnd zeigten sie kleine Kunststückchen und malten Wellen in das Hafenwasser.

Auch in diesem Jahr hatten viele der Gäste die Gunst der Stunde ergriffen und einen Platz auf einen der vielen Boote zu nutzen. Trotz der zwischenzeitlich aufziehenden Wolken, die das eine oder andere mal sehr nach Regen aussahen, blieb es trocken und alle Gäste ebenfalls.


Mit dem einsetzen der Dunkelheit hieß es dann, Licht aus und Spot an. Die Mädels der Rüdersdorfer Karnevalsgemeinschaft standen bereits für ihren Auftritt am Bühnenrand bereit. Und los ging´s. Mit Rhythmischer Tanzmusik boten sie zauberhafte Tänze auf Parkett. 
Tanzen
Nach Ansicht einiger Gäste sollte dieser Tanz wohl eher die Wolken vertreiben, damit der Abend weiterhin so schön bleibt, wie er angefangen hatte.
Die Darsteller geizten nicht mit ihren Reizen und heizten die Massen weiter an. Weiter ging es mit Disco-Musik der Discothek "Royal".
Tanzen
Etwas später dann die Nachricht: "Wir haben die Tausend überschritten". Man konnte dies auch sehn. Überall auf dem Deich, an der Deichschräge und unten auf dem Festplatz selbst, Menschen über Menschen und der Besucherstrom riss nicht ab. Es waren am Ende über 1200 Gäste. Einige kamen gerade wegen dem Höhenfeuerwerk, das gegen 22:30 über dem Hafenfestgelände aufstieg. Doch bevor das Höhenfeuerwerk gestartet wurde hatte das Festkomitee und der Ortsbeirat, die die Planung inne hatten, noch einen besonderen Gast eingeladen.

Bushido
Bushido, eine Kampfsportart die von Jugendlichen in der Kampfsportschule Wriezen praktiziert wird, wurde nun dem Publikum gezeigt. Ein Sprecher der Gruppe erklärte den Leuten was gerade von den Kämpfern dargeboten wurde. So demonstrierten sie einen ganz normalen Straßenkampf der entsprechend zum Ende geführt wurde, wie auch den Durchschlag von brennenden Steinen. Gezeigt wurde unter anderem, dass Zertrümmern eines Holzstieles auf dem Rücken eines Kämpfers. Eine Reihe weiterer Kunststücke wurden gezeigt. Applaus für die Bushido-Kämpfer.

Nena
Dann war es soweit. Der Showact des Abends war da. Mit einer schwarzen Limousine ist der Stargast vorgefahren. Und Nena betrat die Bühne. Nein nicht die richtige, aber täuschend ähnlich aussehend, wie das Original in den Achtzigern. Mit "Leuchtturm" und 99 Luftballons" oder auch "Geh mit mir, wo hin Du willst" heizte die junge Frau das Publikum mächtig ein. Animiert vom Double sangen viele die bekannten Texte einfach mit. Mit einem farbenfrohen Feuerwerk überzogen die Feuerwerker rund 22 Minuten lang, den Hafen. Die Lichter spiegelten sich im stillen Wasser und ließen das Feuerwerk doppelt so schön erstrahlen.
Feuerwerk
Mit der letzten Rakete, dem letzten Lichterregen und den letzten Knall belohnten über eintausend Gäste die Feuerwerker für das spitzenmäßige Feuerwerk. Das Hafenfest war noch lange nicht am Ende. Im Gegenteil, jetzt ging die Disco-Nacht erst richtig los. Bis es fast wieder hell wurde.

Kienitz feierte am diesem Wochenende gleich zweimal. Es war auch Grund genug, denn das Oderbruchdorf Kienitz wurde in diesem Jahr 775 Jahre alt. Deshalb wurde das traditionelle Kienitzer Hafenfest, das man in diesem Jahr bereits zum 11. male beging, nur am Freitagabend gefeiert. Der darauffolgende Samstag stand ganz im Mittelpunkt der 775 Jahrfeier. Im Nächsten Jahr wird das Kienitzer Hafenfest wieder wie gewohnt an beiden Tagen statt finden. Bis dahin wünschen die Kienitzer Bürger, der Ortsbeirat und das tolle Festkomitee allen Gästen eine schöne Zeit.



Eines aber noch zum Schluss. Was wäre ein Fest ohne die entsprechende Gastronomische Betreuung. An dieser Stelle möchten sich die Veranstalter nochmals für die reibungslose Versorgung mit Speisen und Getränken, der anwesenden Gastronomen, für die tolle Unterstützung einiger Kienitzer Bürger und all die anderen bedanken, ohne denen dieser Abend nicht so hätte werden können, wie wir ihn nun in unserem Gedächtnis behalten werden.

Großes Dankeschön!





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