Freitag
Das Kienitzer Hafenfest ist und bleibt der
kulturelle Höhepunkt des Jahres in Kienitz. In diesem Sinne legten sich
die Leute des Festkomitees, in den vergangenen Monaten, wieder richtig
ins Zeug und formten ein tolles Volksfest, das viele Besucher an den
Kienitzer Hafen lockte.
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Begonnen hatte es am
Freitagnachmittag um 16 Uhr mit dem
Kinder- und Jugendangeln, das der
örtliche Angelverein "Zum fröhlichen Hecht" ausrichtete. In diesem Jahr
waren 17 Kinder und Jugendliche zum Wettangeln gekommen, was übrigens
noch nie der Fall war, dass so viele dabei waren.
Bild: Angler
Herzlichen Glückwunsch und ein großes Dankeschön für Eure Teilnahme |
Bild: Siegerbild
des Angelwettbewerbes, Foto
©
Der OderlandSpiegel Verlagsgesellschaft mbH, mit freundlicher
Genehmigung.
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Platz |
Name |
Gewicht |
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| 1 |
Adrian
Günther |
1.520 g |
| 2 |
Parlo
Roink |
1.380 g |
| 3 |
Jonas Prenzlow |
1.050 g |
| 4 |
Jacob
Jachnow |
910 g |
| 5 |
Jason
Neumann |
760 g |
| 6 |
Philipp
Fischer |
710 g |
| 7 |
Florian Jachnow |
580 g |
| 8 |
Robert
Hädicke |
490 g |
| 9 |
Kevin
Krienitz |
460 g |
| 10 |
Kevin
Axmann |
340 g |
| 10 |
Karl
Böttcher |
340 g |
| 11 |
Anna
Müller |
330 g |
| 12 |
Tim
Rabe |
270 g |
| 13 |
Danilo
Henning |
250 g |
| 14 |
Mariella
Neumann |
230 g |
| 15 |
Jamie
Weissert |
170 g |
| 16 |
Geritt Schmering |
150 g |
gesamt: 9.600g |
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| Nachdem die Siegehrung der Angler vollzogen war und
die Kinder sich über ihre Preise freuten erklangen bereits die ersten
Töne der Discothek Royal, mit DJ Roy Klenner aus Waldsieversdorf, der
bereits des Öfteren für super Partylaune sorgte.. |
Mit dem Start des Bootskorsos, der übrigens in
diesem Jahr nicht so groß ausfiel, wurde auch der Startschuss für
das 13. Kienitzer Hafenfest gelegt. Viele Besucher nutzten, wie auch
bereits in den vergangenen Jahren
auf einem der Boote,
die Gelegenheit für eine kurze Bootsfahrt auf der Oder nach Groß
Neuendorf und wieder zurück.
Bild:
Ausfahrt des Boote
©L.Müller
Natürlich auch in diesem Jahr mit von der
Partie, die Leute vom Wasser-und Schifffahrtsamt und der Bundespolizei. Bereits in Sichtweite des Kienitzer Hafens
konnten die Fahrgäste das Lodern des Lagerfeuers von weitem sehen. Auf
dem Festgelände tummelte sich der große Rest der Besucher und langsam
kam die Party im Schwung. |
Folk Music, vorgetragen vom Musikprojekt "Morann"
Bild: Musikprojekt
"Morann"
© H.Lübeck
sorgte für eine etwas
andere Stimmung. Mit igenkom- positionen und Songs aus längst vergangener
Zeit sorgte die vierköpfige Gruppe mit ihren Instrumenten für eine
stimmungsvolle Atmosphäre.
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| Ein weiterer Höhepunkt des Freitagabend war der
Auftritt des Woltersdorfer Karnevalsvereins e.V. auf der Showbühne.
Hunderte Gäste jubelten der Tanzgruppe zu und applaudierten mit
kräftigen Beifall die dargebotenen Showelemente. |
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Bild:
Feuerwerk am Abend
©L.Müller |
| Je später, so mehr Gäste. Dies kann wirklich
wörtlich genommen werden. So zählten die Tiketverkäufer den tausendsten
Besucher nach zehn Uhr abends. Bis zum Beginn des großen Feuerwerkes
waren es bereits weitaus mehr. Grund dafür, dass Feuerwerk. Wie in jedem
Jahr stellten die Pyrotechniker aus Frankfurt Oder ein tolles und
spektakuläres Feuerwerk zusammen. Doch in diesem Jahr hatten sie eine
besondere Überraschung für die Hafenfestbesucher. Was wie ein
missglückter Start einer Feuerwerksrakete aussah entpuppte sich als der
Knaller des Abends. Nach dem Eintauchen in das Hafenwasser zündete der
Feuerwerkskörper und sorgte für eine mächtige Fontäne. Dem folgten
viele weitere sehr schön anzusehende Lichtelemente. Eine davon zog, wie
an Schnüren gezogen, übers Festgelände. |
| Nach dem letzten Knaller legte der DJ wieder
Tanzmusik für den Rest des Abends auf. Hierbei wollen wir den Kameraden
der Freiwilligen Feuerwehr Kienitz Dorf ein großes Dankeschön zukommen
lassen, da diese für den Brandschutz für die ganze Nacht am Lagerfeuer
sorgten. |

Samstag |
Der
Samstag begann, wie der Freitag endete. Naja, nicht so ganz. Es wurde in
den Morgenstunden recht frisch und über dem Hafen lag sogar ein leichter
Nebelschleier.
Das
noch am Freitag so tolle
Sommerwetter
Bild: Oderberger Spielmannszug
war auf einmal
gar nicht mehr so toll. Dicke dunkle Wolken kündeten Schauer an und der
frische Wind sorgte auch nicht gerade für Feierlaune. Dennoch wurde am
Morgen damit begonnen den Festplatz von den Überresten des Vorabends zu
befreien. Das abgebrannte Lagerfeuer musste auch entsorgt werden und für
den Samstagnachmittag vorbereitet werden. |
| Pünktlich um Elf spielten der Oderberger
Spielmannszug
zu einem zweistündigen Konzert auf. Da, wie bereits erwähnt das Wetter
eher an den Herbst erinnerte zogen sich die Musikanten in das Gästezelt
zurück, um dort für die ersten Gäste ihre musikalischen Stücke zu
präsentieren. Zur gleichen Zeit bereiteten sich die Gastronomen auf die
kommende Besucherschar vor, denn die wollten natürlich auch reichlich
verpflegt werden. Vom leckeren Kuchen, über gegrillten Schweinehaxen und
frisch geräucherten Fischprodukten bis hin zu den alt her beliebten
Bockwürsten war für jeden etwas dabei. |
Als erste Showgäste waren die Leute von der
Country-Family aus Oderberg auf der Bühne. Line-Dancing war angesagt und
nach rhythmischer Musik ging es auch ganzschön ab auf der Tanzfläche.
Schön anzusehende Kostüme umrahmten die Tanzdarbietungen. |
| Noch während die Country-Family mit den Stiefeln
steppte bahnte sich eine schwarze Limousine den Weg durch die
Gäste. Keine Frage, jetzt ist sie da. Helene Fischer. Nein, vielmehr das
Double mit bürgerlichen Namen, Undine Lux. |
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Bild:
Undine Lux, Helene-Fischer-Double aus Fürstenwalde |
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Und schon ging es los. Natürlich Live gesungen wurden Titel, wie "Ich
glaub dir hundert Lügen", Ich will immer wieder..." bis hin zum Hit
"Von hier bis unendlich", den Hafenfestbesuchern geboten. Viele der
Gäste meinten sogar, dass Undine Lux genauso gut singen kann, wie das
Original.
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Zwischen den Auftritten von Frau Lux wurden die Kienitzer Gäste von
einer etwas anderen Art der kulturellen Unterhaltung beglückt.
Bild:
Hobbytanzklub Jüterbog
Der Hobbytanzklub aus Jüterbog bot Altberliner Lieder,
Tänze und Geschichten dar. Der Moderator der Gruppe, ein großer sehr
großer Mann (gefühlte 3 Meter groß -ohne Hut-.) lud die Kienitzer zu
einer kleinen Zeitreise zurück ins alte Berlin zu Zeiten von Paul Linke,
Walter Kollo und Otto Reutter ein. Schon lustig diese Art von
Präsentation der Berliner Schnauze. Ihr Honorar, begeisterter Applaus
der Zuschauer. Tolle Sache. |
Hinweis!!
Alle Videos sind auf dem Videokanal von
www.kienitz-du.de auf
.de
zu sehen. |
| Noch waren die letzten Töne der Undine Lux nicht
verstummt, da machten sich bereits die Mannschaften zum 3.
Drachenboot-Fun-Cup startfertig. In diesem Jahr mit von der Partie die
zweimaligen Gewinner der Vorjahre, Team 1: die Oder-Orcas. Dann das Team
2: Der Böttcherclan, Team 3: Die Hafennattern, Team 4: Krokodile Dancer
die ebenfalls schon des Öfteren dabei waren und zu guter letzt Team 5:
Moonlight Dream Dancer. Was für ein Name, aber passend zum Outfit. |
Jedes Team durfte zwei Mal ran. Die
erpaddelten Zeiten wurden zusammengezählt und ergaben die einzelnen
Platzierungen. Nun hatten es die "Oder-Orcas" nicht allzu
schwer gegen die anderen Mannschafften zu punkten. Bereits im ersten
Lauf dominierten sie gegen den "Böttcher-Clan". Auch die
weiteren Rennen verliefen, wie erwartet, sehr spannend. Eine Mannschaft,
die "Moonlight-Dream-Dancer" waren mit etwas weniger "PS" an
den Start gegangen.
Dies zeigte sich auch im ersten ihrer Rennen, den
sie nicht gewinnen konnten.
Doch was wäre das Drachenbootrennen beim
Kienitzer Hafenfest, wenn es nicht nur um den Sieg ginge, sondern auch um den
Zusammenhalt in der Gemeinschaft. Gesagt, Getan. Teammitglieder der
"Oder-Orcas" nahmen sich der Sache an und unterstützten paddelnd
die Moonlight-Dream-Dancers tatkräftig, sodass diese bei ihrem zweiten
Rennen gar nicht mehr so "untermotorisiert" wirkten.
Nachdem alle Mannschaften zwei Rennen absolvierten stand die diesjährige
Siegermannschaft fest. So bat der Bürgermeister, Herr Grund die
teilnehmenden Mannschaften auf die Bühne, um dort die Ehrungen
durchzuführen. Gewinner, und das zum drittem Male, waren die
"Oder-Orcas" und erhielten zur Belohnung ihres Sieges ein
zwanzigteiliges Glasmantelgeschossmagazin in Form einer Kiste Bier. |
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Bild:
Die drittplatzierten "Die Hafennattern"
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Zu den Mannschaftsfotos hier
 
lang |
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Bild:
"Die Oder-Orcas" |
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Noch während dessen die Mannschaften zu ihren Platzierungen
beglückwünscht wurden begann es wie aus Kübeln zu Regnen. Aus diesem
Grunde zogen es die Teilnehmer vor ins trockene zu flüchten und standen
für ein Gruppenfoto nicht mehr zur Verfügung. Schade.
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Paul Scherhag ist wohl einer der
bekannteste singende Bauer im Oderbruch. Mit seiner Beliebtheit, gerade
bei den älteren Bürgern, ist Herr Scherhag mit seinen Liedern
immer wieder gerne zu Gast bei Festveranstaltungen, wie hier in Kienitz. Seine
doch einzigartige Stimme verzückte während seines Auftrittes wieder
einmal das Publikum. Ihm machte der stetig einsetzende Regen nichts aus
und er zog sein Programm durch. Herzlichen Dank dafür.
Bild:
Paul Scherhag, ist "Der singende Bauer"
©L.Müller |
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| Nach einer kleinen Pause, die für die
Vorbereitung des Abendprogramms benötigt wurde, begann der letzte Teil
des 13. Kienitzer Hafenfestes. Die Band "Feedback" kam und sollte die ,
trotz des durchgängigen Dauerregens, verbliebenen Hafenfestgäste mit
Songs aus den siebziger und achtziger Jahren unterhalten. Mit dem
Regenschirm bewaffnet taten es einige Gäste und tanzten in den Regen,
auch mit Bewunderung anderer, die es vorzogen im Festzelt zu feiern.
Bild:
"Feedback" aus Berlin
©L.Müller |
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| Irgendwann ging auch dieser Abend zu
Ende und die letzten Gäste verließen das Festgelände. Die Musik
verstummte und Lichter gingen aus. |